Geschichte der FeG-'Holstenwall'
1927
Eröffnung des neuerbauten eigenen Krankenhauses
Elim in Hamburg-Eimsbüttel, Hohe Weide 17. Es ist das für
seine Zeit modernste Krankenhaus, verfügt über
200 Betten. Die große Diakonissen-Schwesternschaft
prägt den Geist des christlichen Hauses.
Der Bau wurde durch die großzügige
finanzielle Förderung des hanseatischen Kaufmanns Hugo
Preuß möglich, der durch Prediger Friedrich Heitmüller
Christ wurde.
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1935
Friedrich Heitmüler schließt sich
mit der überwiegenden Zahl der Gemeindemitglieder dem Bund
Freier evangelischer Gemeinden an; die Gemeinde heißt
nunmehr "Freie evangelische Gemeinde in Hamburg, Holstenwall
21". Allgemein werden die Gemeindemitglieder "Holstenwaller"
genannt.
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Die Gemeinde mit allen ihren Außenstationen
hat zu diesem Zeitpunkt 3200 Mitglieder und das Diakoniewerk Elim
230 Diakonissen mit folgenden Einrichtungen: Krankenhaus Elim
mit 200 Betten, Erholungsheim "Bethanien" am Timmendorfer
Strand mit 40 Betten, Kinder-Erholungsheim "Nazareth"
in der Lüneburger Heide bei Hanstedt mit 30 Betten, Schwesternerholungsheim
"Bethesda" in Eutin-Fissau mit 27 Betten. 4 Alten-
und Pflegeheime in Hamburg mit insgesamt 100 Betten und eine
christliche Buchhandlung am Holstenwall.
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1936
wird von der Gestapo ein (erneutes) Rede-
und Schreibverbot gegen Friedrich Heitmüller verfügt.
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1939 bis 1945
Die Freie evangelische Gemeinde wird zu einer
"Gemeinde in der Zerstreuung". Friedrich Heitmüller
verfaßt "Seelsorgliche Briefe", die in Schreibmaschinen-Kopien
heimlich von Hand zu Hand gehen und so die Gemeinde zusammenhalten.
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1943
Die Luftangriffe auf Hamburg hinterlassen
erhebliche Schäden. Das Krankenhaus Elim wird dabei
teilweise zerstört, wobei 35 Patienten und 14 Diakonissen ums
Leben kommen. Total zerstört werden außerdem die
Gemeindehäuser in Barmbek, Rothenburgsort, Hamm-Eilbeck
und Bahrenfeld.
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Ab 1945
Wiederaufbauarbeit der Gemeinde- und
Diakoniearbeit frei und ungehindert - zunächst unter
der britischen Militärregierung.
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| 1966-1996 |